Sonntag, 13. Dezember 2009

H1, GA1, F1+F2, ASW/APW/AGP…

Ja so nennen sich die Getreidklassifizierungen (die Biolehrer freuen sich:-P) mit denen Nico und ich nun jeden Tag zu tun haben, denn…
Nico und Peggy erobern BIRCHIP(… oder auch Birdshit:-D)!

3,5 Wochen sind wir nun schon genau hier und nach anfänglicher Niedergeschlagenheit, dass Birchip nur 650 Einwohner hat, von denen ca.300 Rentner und 300 komisch sind, fühlen wir uns nun aber mittlerweile pudelwohl! Ja eigentlich fühlen wir uns, nach Wochenlangen Auto- und Zeltnächten eigentlich schon wie im Luxus! Eigener alter Caravan mit Anbau, ausgestattet mit allem was das Herz begehrt. Von dickem Doppelbett bis Sofa und Esstisch über Superküche mit Wasserkocher! Und das für 100 Dollar pro Woche für beide zusammen (normalerweise bezahlt man in einem Hostel für ein 8-Bettzimmer schon 140-160 für sich alleine!!!).

Und nicht nur, dass unser Eigenheim einem das leben schon schön genug macht… haben wir auch noch die besten Zeltplatzmitbewohner und gleichzeitig Arbeitskollegen von ganz Australien! Sind zwar alle um einiges älter als wir, aber aufregend, wie ein paar Knalltüten!

Unsere Arbeit ist übrigens nicht gaaaaanz so tödlich, wie es uns die meisten Australier vorher versprochen hatten! Zwar macht einem die Sonne bei 45°C die Arbeit nicht unbedingt leichter, aber soooo schlimm ist es dann doch nicht (zumindest nicht für mich, weil ich im Schatten stehe :-D!). Nico sieht das vielleicht anders…;-)


Ja ja ich bin eben Mrs. Important… Man nenne mich die Silokontrolleur- und Getreidetransporteurin oder kurz die ANTS PANTS von Birchip:-D! (Ants Pants werden die in Australien genannt, die die Besten sind :-P!)
Und da die Besten immer ganz viele Freunde haben, bin ich beim arbeiten auch nie alleine…

…nein ich habe immer Gesellschaft und jemanden mit dem ich quatschen kann. Sei en es die netten Truckfahrer oder die unzählbar vielen Fliegen auf meinem Rücken, die mir somit die Ehre erweißen, mich wie eine Kuh auf der Weide fühlen zu dürfen:-P! Jaja, Birchip hat viel zu bieten…


Übrigends planen unsere lieben Zeltplatznachbarn schon ein schönes Weihnachtsfest mit den schönsten Leckereien und Festagsbraten! Wir sind für das Dessert verantwortlich. Hat irgendjemand einen tollen deutschen Vorschlag??? Mit Schokolade und Sahne und Früchten oder so? Mir ist nämlich noch nix eingefallen.
Da es aber leider nicht ganz s einfach ist, in Australien bei Backofentemperatur in weihnachtliche Stimmung zu kommen, habe ich eigens in meiner freien Woche, die so spannend war wie ein kuchenkrümel auf dem Boden, einen wunderschönen Weihnachtsbaum angefertigt!

So jetzt dürfen alle mal laut lachen:-P!


Sowas kann man hier uebrigends auf der strasse finden!


Also wie ihr seht, uns gehts bestens und wir verstehen uns noch supi. Alle Vasen stehen noch und die Koffer hat auch noch keiner von uns beiden gepackt :-P!
Ich muss aber schon mal zugeben, dass ich doch schon ab und zu ein klein wenig Heimweh verspüre… aber nur ein bisschen :-P!

Dienstag, 1. Dezember 2009

Ja wir leben noch!

Hallo an alle, die immer fleissig auf unseren Blogs schauen und jedes mal wieder enttaeuscht werden, weil nix neues drin steht. Nico und ich geht es gut und wir sind bei bester gesundheit! Leider haben wir nur in unserem 800 seelenoertchen keinen internetzugang, sodass wir nur ab und zu dazu in der lage sind von unseren absolut tollen campingnachbarn und gleichzeitig arbeitskollegen, das internet zu nutzen! Also bitte entschuldigt den grossen ausfall an naeuigkeiten:-(!
Aber ich denk mal, dass wir bald einen neuen Blog hineinstellen, also nicht verzagen!

Samstag, 31. Oktober 2009

2 Wochen Spaß, Spannung und…

Toastbrot, Instantnudeln und Billigwurst (72% Fleisch, der Rest Wasser, nja ich nenn es mal Wasserwurst :-P!)…

Oder…
Von Radeberg bis Süditalien und einmal bis zur Ostsee hoch!

…keine Ahnung die Überschrift lauten könnte. Am besten ihr sucht euch selbst eine raus.

14 Tage ist es nun her seitdem ich mein kleines Luxushotel „Lschinski“ gegen ein ca. 2 Quadratmeter großes, rollendes Doppelappartement eingetauscht habe. Schluss mit frischer Dusche am Morgen, Schluss mit guter Küche am Abend und Schluss mit „go online whenever you like“
Stattdessen: Possumgeschrei beim Einschlafen, Mücken in der Nacht und ungetostetes Toastbrot zum Frühstück!
Doch um ehrlich zu sein tauscht man diese zwei Leben nicht ungern, wenn man abends nach einem Gläschen Wein aus den edlen Plasteweingläsern mit einer Zufriedenheit einschläft, wieder ein Stückchen mehr von Australien gesehen zu haben.

„Great Ocean Road“ und „Kangaroo Island“ waren also in den letzten tagen unser neues Zuhause (für alle älteren etwas Englischungelernten die gerade mit einem scheinbaren Zungenbrecher zu kämpfen haben… es bedeutet so viel wie Die großartige Meeresstraße und die Känguruinsel)
Entlang der GOR, welche tatsächlich ihrem Namen entspricht, gab es gleich mehrere schöne Haltepunkte und Wanderrouten von denen Nico und Ich uns natürlich keine entgehen lassen konnten. Somit sahen bei en Erskine Falls das erste Mal so richtigen Urwald…als so rictig richtigen, mit rutschigem Trampelpfad, der den eigentlichen Wanderweg darstellte und plötzlich iM Nichts endete, sodass man über günstig gelegene Steine im Wasser die Flussseite wechseln musste, Wasserfälle, welche plötzlich und unerwartet auf der Seite auftauchten und Farne die eher wie wunderschöne Palmen anstatt von poppeligen Gewächsen ;-) auf dem Boden aussahen.



Das langersehnte Highlight unserer „Great Ocean Road Tour“, nämlich die 12 Apostel (eigentlich dürfte man die nur noch „7 Apostel“ nennen) kam allerdings erst am Ende und bei leider nicht ganz so schönem Postkartenwetter. Aber was braucht man schon schönes Wetter… Postkarten kann man schließlich überall kaufen ;-)!

Die „Great Ocean Road“ war zwar somit passé, aber trotzdem ging es immer noch an der Südküste entlang. Diesmal aber nach Cape Bridgewate, was nach „Lonely Planet“ die wohl schönste Bucht Australiens besitzt (was ich mir persönlich auch sehr gut vorstellen kann!).
Nach einem gedachten 10 Minuten Spaziergang, welcher sich dann allerdings als 1,5 Stunden Marsch herausstellte, bot sich uns das erste Mal in unserem Aussi- Aufenthalt die Gelegenheit freilebende Robben zu beobachten. Doch nicht nur Nico und ich beobachteten… sondern auch wir selbst wurden beobachtet, nämlich von einem Känguru, welches nur 50 Meter entfernt saß!

Ja so kann es zugehen im schönen Australien, dass Mensch und Natur nahezu direkt zusammenleben. Doch was uns auf „Kangoroo Island“ erwartete, war natürlich nicht zu erwarten.

Nachdem wir am 14.10 mit der 3.teuersten Fähre der Welt (jaja, die muss man sich ja auch unbedingt als Backpacker leisten :-S…) in Penneshaw ankamen und unsere Uhren ein halbes Stündchen zurückdrehen durften (ja richtig gelesen, eine halbe Stunde Zeitverschiebung gibt’s hier auch), eröffnete sich uns ein neuer Blickwinkel von der Schönheit Australiens: menschenverlassene, weiße Sandstrände mit abgestorbenen Korallenriffen, die dem Bild das i-Tüpfelchen verliehen und Panoramalandschaften, die eher aussahen wie in Afrika.
Leider mussten wir aber auch feststellen, dass die Insel zu ca. 80% mit Schotterwegen und nur 3 Hauptstraßen ausgebaut war, sodass wir mit unserer Superrakete anfangs nur durchschnittlich 30-40km/h fuhren konnten (naja alles Gewöhnungssache… zum Schluss waren es dann doch mehr:-P Dooferweise hat es uns dabei unser Radio, dass übrigens das teuerste Teil am ganzen Auto ist, locker geklappert:D).
Alles eng beieinander liegend eroberten wir in rund 4 Tagen: den „Browns Beach“ (wo wir eigentlich Pinguine sehen sollten, aber nur hören konnten), die „Stokes Bay“ (eine Bucht wie im Bilderbuch, die nur durch einen kleinen Tunnel zu erreichen ist), den „Flinders Chase Nationalpark“, die „Little Sahara“ (eine kleine Wüste, indem sich jedes kleine Kind wie im Sandkastenparadies fühlen würde), den „Admirals Arch“ (ein Kapp an dem Robben leben), „Cliffords Honeyfarm“ (ausgezeichneter leckerer Honig) und die „Remarkable Rocks“ (Felsen die einfach mal so auf einem anderen Felsvorsprung rumliegen)



Abends war es besonders lustig… überall wo man auf dem Campingplatz mit seiner modisch Kopfleuchte hinstrahlte, sah man Wallibis (kleine Kängurus) und Possums, die ihre Kinder auf dem Rücken tragen und anschreien, wen sie sich nicht richtig festhalten, weil sie von interessanteren Touristen angeleuchtet werden. Sehr süß!!!

Doch nun ist auch diese Zeit schon wieder eine Woche vergangen und anstatt am Strand zu liegen und den Sonnenuntergang zu genießen, sitze ich im Mc Doof und tippe fleißig meinen Blogeintrag. Nico und Ich sind nämlich mittlerweile in Adelaide angekommen und nehmen uns jeden Tag mehr vor, schaffen aber aufgrund unserer „backpackerischen Gemütlichkeit“ immer weniger …
Adelaide ist aber sehr schön, gemütlich und vor allem seeeeeeeeeehr grün. Es erinnert mich ein bisschen an Dresden. Aber naja… zu Hause ist’s eben doch am schönsten ;-)!

Nach sehnsüchtigem Warten, endlich wieder produktiv werden zu können, haben wir nun heute endlich den Anruf bekommen…
…das Getreide schein nun kurz vor seiner perfekten „Pflückkonsistenz“ zu stehen und für kleine Feldarbeiter bereit zu sein. Also heißt unser neues zu Hause ab nächster Woche Donnerstag „Birchip“ und wir dürfen uns als offizielle „Birchipianer“ bezeichnen :-D. Das heißt anstatt von kaltem Wetter zum 19. gibt’s Getreidetorte und jeeeeede Menge Sonne…
Dann ist die Zeit des Ausschlafens, der Instantnudeln und des Toastbrotessens vorbei und wir haben endlich wieder einen geregelten Tagesablauf. Das mag zwar komisch klingen, aber wenn man das sein Leben lang hatte, vermisst man es doch irgendwie ein wenig ;-)!


Liebe Grüße von uns beiden... un wer bei Nico aufm Blog schaut bekommt auch noch ein paar Inspirationen :-P!

Dienstag, 27. Oktober 2009

mh...

bald gibts einen neuen post, also nichgt verzweifeln und denken ich bin entführt worden oder gestorben!;-)

Freitag, 9. Oktober 2009

Goodbye Hungry Jacks!

... und eigentlich auch Gymnastik, aber das ist eher Nebensache.

Da Nico und ich ja nun bald in unser eigenes Abenteuer aufbrechen wollen um Australien mal von einer anderen Seite kennen zu lernen (bevor wir Ende Oktober fuer 2 Monate im Hochsommer mit Getreide zusammenarbeiten werden :-P), hiess es also heute "Goodbye" von jeglichen Arbeitsstellen, die ich bisher hier hatte.

Ich muss zu geben, ich hab mich zwar auf der einen Seite gefreut, dass ich endlich keine Burger mehr in Rekordzeit machen muss und mir dabei noch meine zarten Fingerchen verbrenne, aber dennoch haben mich heute die gefuehle etwas ueberfallen und haette auf der Hinfahrt zu meinem letzten Arbeitstag bei Hungry Jacks, fast angefangen zu heulen...

Dennoch habe ich zum Schluss meine letzten Arbeitsminuten mit Freude hinuntergezaehlt, da somit der Urlaub immer naeher rueckte!
Nur 6 Wochen habe ich glaube da gearbeitet und deswegen war ich zum Schluss umso ueberraschter, als ploetzlich alle vor mir standen und mir einen dicken fetten Briefumschlag in die Hand drueckten! Was drin war, koennt ihr natuerlich hier unten sehen! Ich bedanke.... aehmmm
"I just wantet to say thank you to everybody of HJ with whom I had so much fun in the last weeks! It was a great experience and I am happy to worked at it... because nun weiss ich dass ich mich wirklich um meine Zukunft kuemmern muss, dass ich nicht fuer den Rest meines Lebens in einer Burgerbude ende :-D!"


Eine Abschiedskarte in XXL...


...mit vielen Glueckwuenschen fuer die Zukunft und anderen schoenen Sachen!

THANK YOU SO MUCH HUNGRY JACKS!

Freitag, 2. Oktober 2009

3 Tage und 2 verschiedene Welten...

Es ist soweit, es ist soweit... Peggy hat sich das erste al so richtig enstpannen koennen :-P und das auch noch auf den Seychellen und in China... zumindest haette man es denken koennen!

Doch fange ich ganz von Vorne an, bevor ich hier wild mit exotischen Laendern um mich schmeisse und alle Geografieexperten an ihrem Topographiewissen, dass beide "Orte" nicht in Australien liegen, zweifeln lasse.

Am Montag durfte ich endlich einmal wieder den unglaublich hungrigen Ferienkindern im Hungry Jacks entfliehen um mich 3 Tage von hektischer Arbeit und angespannten Mangaern zu erholen.

Da Nico und ich von dem Plan, mit unserem "neuen...:-P" Auto rumzufahren leider am Sonntag abgebracht wurden (da es schon beim Probefahren ploetzlich mit klappern anfing und somit erst noch vom Besitzer repariert werden muss), entschieden wir uns ganz spontan um und fuhren in das ca 10 km entfernte ...



Man steigt aus dem australischem Bus aus und wird von einer asiatischen Atmosphaere aus Marktgeraeuchen und Essensduft in eine andere Welt eingeladen. Ich glaube alles, was es in China gibt, gibt es auch in Springvale.
Getrockneter Fisch, sowie Fleisch, Obst in allen Sorten und Farben :-), Suessigkeiten, die aussehen, als wuerden sie einen umbringen, wenn man sie isst, Trockennudeln, Saefte ... einfach alles.
Vieles sieht unglaublich interessant aus ... aber wie gesagt eben nur interessant, was auch zum Vorteil von uns Backpackern ist, da wir ja Geld sparen muessen:-P!!!




Ja was ist denn das??? Wir wussten es oft selbst nicht... War wahrscheinblich auch besser so:-D!



Doch dann war es an der Zeit China den Ruecken zuzudrehen und ins weiter entfernte Dandendong zu fahren. Natuerlich mit dem Zug!
Der Markt, den ich Nico zeigen wollte war leider geschlossen, sodass die Reise nach Indien also nur zur Haelfte stattfinden konnte.
Doch auch der kleine Spaziergang entlang der ladenstrasse mit indischer Mode, welche ich mir uebrigends nicht in Deutschland wuensche :-D... gab uns einen kleinen Einblick.

10 Minuten weitergelaufen waren wir also zurueck in Australien in einem Drogeriemarkt, welcher eher einem "Schluck-die-Pillen-und-werde-schoen-laden" glich.




Unglaublich aber wahr. Was manche hier unter Vitaminen verstehen, waere bei uns ind Deutschland wahrscheinlich verboten...
Dabei haben die Australier soooooooooo viel verschiedenes Obst und Gemuese.

Aber auch die Sonne kehrte jedem Kontinet einmal den Ruecken zu, egal ob Asien oder Australien... und somit beendeten wir den Tag mit einer gemuetlichen Bussrueckfahrt ins gemuetliche Edithvale!

Doch wer jetzt denkt, dass war es schon, der taeuscht sich, denn der Dienstag und Mittwoch waren ja noch freie tage, welche man nicht mit Langeweile fuellen sollte.
Somit fuhren Leschinskis, deren Freunde Merry und Hanna und ich in den ca.230km entfernten Wilsons Prom Nationalpark. Und ich betone nocheinmal 230km sind in Australien NICHTS!!!

Schon tage vorher habe ich mich auf diesen Kleinen 2 Tage-Campingurlaub gefreut, mir jedoch nichts soooo Besonderes unter einen australischen Nationalpark vorgestellt. Das war wahrscheinlich auch besser so, denn da angekommen blieb mir vor Erstaunen der Mund foermlich offen stehen. ich war nicht in Australien... sondern auf den Seychellen (zumindest in manchen gegenden)!





Es ist unglaublich, wie nah Natur und Menschen da zusammenwohnen. Sogar die Papageinen leisteten uns beim ersten Picknic Gesellschaft :-P!



Nachdem wir uns von der "anstrengenden" Autofahrt gestaerkt hatten, ging es ueber einen kleinen Wanderweg zum "Squeaky Beach", der wie sein name schon verraet, beim Drueberlaufen quietscht. Aber das Quietschen war im gegensatz zu seinem eigentlichen Anblick eher Nebensache...


Ich hab noch nie einen soooo weissen Strand in meinem leben gesehen!


Da fragt man sich doch, wo dieser Felsklotz herkommt und warum er ausgerechnet so genau in der Mitte auseinanderbricht!



Sogar ein Wombat war auf dem Zeltplatz und fuehlte sich trotz einer Menschentraube, welche natuerlich das Getuem fotografieren wollte pudelwohl!


(spaetestens jetzt weiss auch der Nico wie ein Wombat aussieht :-P)

Als es Abends dann kaelter wurde und nicht einmal der leckere Wein "Lambrussco" einem Waerme einheizen konnte, ging es ab ins gemuetliche Zeltbett, wo uns die Gerausche der Possumkaempfe ind den Schlaf begleiteten :-D!

Den naechsten Tag wanderten spazierten wir nach "Lilly Pilly Gully" ein kleines Tal mit vielen Lilli Pilli-Baeumen! Wer sich an die medien im letzten Jahr erinnert, der weiss, dass Australien unglaublich viele Waldbraende hatte... Es ist Wahnsinn... waehrend europaische Baeume wahrscheinlich komplett tot waeren, waechst die australische faune einfach weiter...


Dieser Baum ist total verbrannt, doch es spriesst neues gruen!


Abgebrannter, australischer Busch


Und auch diese lustigen Pflanzen fingen erst richtig an zu bluehen, nachdem es gebrannt hatte. Unglaublich aber wahr!

Es waren 3 wunderschoene Tage und ich hab mich so sehr erholt, dass ich nun garkeine Lust mehr habe, arbeiten zu gehen:-D! Aber was sein muss muss sein, und somit fahren Nico und ich Am sonntag ca. 400 km zu einem Bewerbungsgespraech:D! jaja, Australien ist eben doch kein Dorf!

Samstag, 26. September 2009

Nichts neues ausser einfach nur Regen...

Ich habe ja nun seit einigen Wochen nichts Neues mehr von mir hoeren lassen. Dies hat auch einfach schlichtweg den Grund, dass einfach nichts passiert... stattdessen regnet es wie aus Kannen, windet wie in Stuermen und ab und zu, hagelt es... waere ja sonst langweilig nur mit Regen!
Sonne? Fehlanzeige. Nichts ist... nur Kaelte. man mag fast glauben man befinde sich im tiefsten deutschen Herbst.
Die Australienstimmung befindet sich also zur Zeit etwas auf dem Boden... und selbst da wird man immer wieder von Pfuetzen verfolgt :-(!
Im Rest des Landes treibt das Wetter ebenfalls sein Unwesen. In NSW (New South Wales) zieht der Wuestensturm, der auch in den deutschen Nachrichten zu sehen war, von einem Ort zum anderen und in Queensland gibt es um diese Zeit soagr schon Buschfeuer. Und das im Fruehling!!!!!

Weiterhin ist der pure Alltag eingekehrt, Essen, Arbeiten, Essen, Schlafen zwischendurch noch Klavier spielen, Filme gucken und.... nach phillip Island fahren.

Um dem geregeltem Tagesablauf mal zu entfliehen, haben Chris und ich den letzten Mittwoch genutzt um nach Phillip Island aufzubrechen (auch da hat es uebrigends geregnet).
Da angekommen haben wir die Pinguine beobachtet, wie sie aus dem Wasser in ihre Nester (nja mehr Hoehlen) watscheln.


(Das Bild hab ich nicht selbst gemacht)

Das kann jedoch schon einige Minuten dauern, da es ja vieeeeel zu gefaehrlich waere gleich beim ersten Anlauf das Wasser zu verlassen. Somit kann es schon mal sein, dass die Pinguine die andere Seite des Strandesschon fast erreicht haben, aber irgendwas ihnen So fuerchterlich Angst einjagt :-D, dass sie es sich doch anders ueberlegen und den groesseren Weg zurueck ins Wasser rennen :-D! Sehr suess anzuscheuen (aber leider sehr viele Touristen!!!).

Naechsten Dienstag zum Mittwoch gehts dann in den Wilson's Prom. Ein nationalpark an der Suedkueste! Hoffen wir, dass das Wetter da mitspielt...